- Kleinburger Kaserne im Stadtteil Borek (Richtung Autobahn), neugot., nach 1850, nur teilweise erhalten. Ehemaliger Sitz des berühmten preußischen 1. Schlesischen Leibkürassierregiments „Großer Kurfürst“, wo im Offizierskorps nur schlesischer Adel diente. Dort wurde 1892 der berühmte Flieger Manfred Freiherr von Richthofen geboren (gef. 1918) und dort erhielt auch seine Offiziersausbildung bei der Reichswehr der spätere (erfolglose) Hitler-Attentäter von 1943, Rudolph-Christoph Freiherr von Gersdorff.
- Wasserturm Breslau an der Wiśniowa-, ehemals Kirschallee, in den von Jugendstil und Neugotik geprägten Formen, 1897
- Kino Lwów (Kino Lemberg), ehemals Freimaurerloge von Adolf Rading (Neues Bauen), um 1926
- Alter Jüdischer Friedhof (Richtung Autobahn), 19.–20. Jahrhundert, einer der beiden erhaltenen jüdischen Friedhöfe in Breslau. Der Friedhof bietet einen Einblick in die Geschichte der Juden in Breslau. Begraben liegt dort u. a. Ferdinand Lassalle (1826–1864), berühmter Sozialist und Gegenspieler von Karl Marx in der Ersten Sozialistischen Internationale.



